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Poppi am 13.1.2006 0:00:00 (39725 mal gelesen)
Skandal!
Hip-Hop-Unterricht an deutschen Schulen
 Comics sind auch nicht mehr das, was sie mal waren. | Gleich vorweg: Ironie find ich toll, Pessimismus sowieso. Dialoge sind nicht wörtlich, geben aber den Inhalt korrekt wieder.
Nichts weltbewegendes in unserem 14.000-Seelen-Dorf im schönen nördlichen Badenland. Ich nenn es einfach mal Kuhdorf. Täglich die Ghetto-Banden am Eingang der Haupstraße mit ihren coolen Rollern, windschiefen Kappen und Hosen der Klasse Benjamin-Blümchen-Unterwäsche. Die Stadt hat Geld wie Heu und schmeißt es für sinnlose Dinge raus. Z.B.: eine Baumallee mit 30 Bäumen, Kostenpunkt: 7000€/Stück. Oder 5 Holzdrehsessel in der Haupstraße für 1500€/Stück. Und die Krönung: eine Rattenbeleuchtung in Form einer Lichterkette in der Abflussrinne der Hauptstraße... Das Übliche nunmal; aber nichts, was einen selbständig denkenden Jugendlichen zum Verzweifeln bringen könnte. | |
Ich gehe in die 12. Klasse unseres Gymnasiums. Im Gebäudekomplex ist außerdem die Realschule integriert. Dort ebenfalls nichts ungewöhnliches. Schimmelnde Teppiche, Bauarbeiten in der Aula, die einen zum dreimaligen Rennen ums Gebäude zwingen, um den Eingang zu erreichen. Täglich die kleinen Sechstklässler, die stolz mit ihrem 50-Penny-Shirt herumlaufen und einen auf dicke Eier machen. Dazu noch die Siebtklässler mit ihren schwarzen Ghetto-Gang-Motiven mit FAAAT Aufdruck "Kuhdorf - STADT" in altdeutscher Schrift. Sie blöken auch einen an, wenn man mit seinen Nieten an ihrem Schulranzen hängen bleibt.