Einige Besucher wissen es bereits: Wir haben neuerdings einen Forumbereich namens "Reviews", in dem die User ihre Lieblingsalben der breiten Öffentlichkeit vorstellen und besprechen dürfen. Um ebendiesem Review-Bereich zu mehr Popularität zu verhelfen, veröffentlichen wir in unregelemäßigen Abständen die am besten geschriebenen Plattenkritiken. Heute fangen wir mit der Rezension der neuen Nightwish-Platte an, geschrieben vom User NoUse.
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Natürlich muss ich bei einer Rezension zum neuen Nightwish-Album zunächst von Tarja sprechen. Die stimmgewaltige Sängerin wurde angeblich wegen ihrer Starallüren 2005 aus der Band geworfen und die darauffolgende Suche nach einer Nachfolgerin dauerte sehr lange, weil die Band die perfekte neue Sängerin finden wollte.
Ob diese Suche erfolgreich war, können die Fans nun durch den neuen Longplayer Dark Passion Play selbst beurteilen. Musikalisch gibt sich der Silberling in den gut 75 Minuten Laufzeit keinerlei Blöße. Der Symphonic-Metal der Band klingt pompös und bombastisch wie eh und je. Vor allem der fast 14 Minuten andauernde Opener The Poet and the Pendulum vereint alles, was die Band bekannt und beliebt gemacht hat. Ausufernde Instrumental-Parts, große Melodien, zahlreiche Tempo- und Rhythmuswechsel, ein Chor, eine Menge Instrumente und so weiter und so fort - dieses Epos brennt ein unglaubliches Soundfeuerwerk ab.
Andere Titel, wie das darauf folgende Bye Bye Beautiful, das sich textlich mit dem Ausstieg von Tarja beschäftigt (so meine Interpretation), geht härter zur Sache als der erste Song. Auch Master Passion Greed bietet puren Metal mit harten Riffs und dem exzessiven Gebrauch der Double Bass. Sahara gehört ebenfalls zu den härteren Stücken. Andere Titel, vor allem Eva, die erste Single-Auskopplung, sind deutlich ruhiger gestaltet worden. Eva ist eine reinrassige traurige Ballade, die sich nach und nach steigert. Ähnlich aufgebaut ist der Schlusstitel Meadows of Heaven, allerdings wurde hier das Finale deutlich bombastischer gestaltet. Die größten Überraschungen verbergen sich hinter The Islander, das komplett akustisch komponiert und eingespielt wurde, sowie dem darauffolgenden Instrumentalstück Last of the Wilds, das mit einem Folk-Einschlag aufwartet. |
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So sieht das Album-Cover aus.
Tracklisting:
1. - The Poet and the Pendulum
2. - Bye Bye Beautiful
3. - Amaranth
4. - Cadence of Her Last Breath
5. - Master Passion Greed
6. - Eva
7. - Sahara
8. - Whoever Brings the Night
9. - For the Heart I Once Had
10. - The Islander
11. - Last of the Wilds
12. - 7 Days to the Wolves
13. - Meadows of Heaven
Zusätzlich findet sich auf der japanischen Ausgabe des Albums ein Bonustrack mit dem Namen The Escapist. Desweiteren ist eine Collector's Edition der Platte erhältlich, die mit zwei CDs daherkommt und alle 13 Songs auf dem zweiten Silberling in einer Instrumental-Version enthält.
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